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Chörbli

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FAQ

Frequently Asked Questions

Woher kommt der Name «fräulein rosarot»?

Wie vieles in meinem Leben direkt aus meinem Bauch. Die Farbe rosarot hat mir schon immer gefallen –
aber nicht so, wie jetzt viele meinen: Ich bin noch nie wie eine lebendige Zuckerwatte in der Gegend herumgerannt.
Rosarot verbinde ich mit Sanftmut, Weiblichkeit und Zartheit. Der Ausdruck «Fräulein» kokettiert. Er appelliert
an die Jugend, die wir alle in uns tragen und erinnert an vergangene Zeiten, weit weg vom Fast Fashion Trend.
Und nun mal ehrlich: Fräulein Hellgrün geht ja gar nicht, oder?

Bist du gelernte Schneiderin?
Ich habe eine Lehre als Polygrafin gemacht und danach Grafik Design an der Kunsthochschule Luzern studiert.
Das Nähen habe ich schon als Kind bei meiner Mutter gelernt, das war quasi gratis im Gesamtpaket mit dabei.

Kann ich mir bei dir meine Wunschtasche bestellen, die du dann nach meinen Vorstellungen anfertigst?
Leider nein. Ich arbeite kollektionsweise und verlasse mich auf sichere Werte, um Qualität und Funktionalität
garantieren zu können.

Machst du jedes einzelne Produkt selber?
Jedes Produkt entsteht nach meiner Idee und wird von mir entworfen. Hätten die Tage 36 Stunden und ich 4 Arme,
würde ich alles selber nähen. Da ich aber leider – wie der Rest der Welt – auch den vorherrschenden Gesetzen
unterliege (Gott sei Dank!), wird die Arbeit aufgeteilt. Es ist jedes einzelne Produkt von Hand gefertigt, nur nicht
immer von mir. Das Team, welches für fräulein rosarot arbeitet, setzt sich aus zwei gelernten Schneiderinnen
aus der Umgebung und einer sozialen Werkstätte in Aarau zusammen.

Wo werden die Produkte hergestellt?
Sämtliche Produkte werden in der Schweiz gefertigt, mit Ausnahme der Seidenfoulards. Diese werden in der
Schweiz von mir designt, in Deutschland gedruckt und von einer sozialen Einrichtung umsäumt. Die Strickschals
in Zusammenarbeit mit Herr Urs entstehen im schönen Turgi im Aargau (er bedient nicht nur grosse Maschinen,
sondern macht auch noch den besten Cappuccino fürs fräulein).

Was heisst, dass du die Stoffe selber designst? Druckst du die Stoffe selber?
Als Grafikerin habe ich die geeigneten Programme und Fachkniffs, um das Muster aus meinem Kopf auf den
passenden Untergrund zu beamen. Im Detail läuft das so ab: Ahnungsloses «ich» am unmöglichsten Ort >
unerwartete Idee trifft ins Zentralhirn > Realisation mit Stift und Papier oder direkt am Computer > Farben und
Form definieren > 100 Mal umentscheiden > Rapport generieren > Datei per Brieftaube der Druckerei schicken >
warten > warten > warten > BÄM – Stoff auf Riesenrolle mit meinem Muster direkt vom Pöstler ins Atelier geliefert.

Warum ist der Laden in Lenzburg nur 3x die Woche offen?
Die restliche Zeit liege ich in der Hängematte und trinke Piña Colada. Nein – natürlich nicht! Wenn der Laden
geschlossen ist, entstehen die schönen Produkte und die neuen Kreationen. Manchmal bin ich auch an Märkten
oder Messen, dann sorge ich aber für eine Vertretung im Laden, damit meine treuen Kunden nicht vor verschlossener
Tür stehen.

Wie setzt sich der Preis deiner Produkte zusammen?
Für Produkte aus dem Hause rosarot werden nur qualitativ hochwertige, nachhaltige Materialien mit einem kurzen
Transportweg verwendet. Mercerieartikel und Stoffe werden direkt aus der Schweiz geliefert, so zum Beispiel von
Création Baumann aus Langenthal oder Spitzen aus St. Gallen. Ebenso verarbeite ich Siebdrucke, welche in der
Ostschweiz gedruckt werden. Das Leder kommt aus der Toskana, Baumwolle und Seide werden in Süddeutschland
nach meiner Vorgabe bedruckt. Dazu kommen Schweizer Lohn- resp. Produktionskosten, Mieten fürs Atelier,
Ladenlokal, Messeteilnahmen sowie EC-Kartengerät und Webshopkosten. Plus alles, was ich noch vergessen
habe. Was jetzt noch übrig bleibt, geht in meine Tasche – irgendwie muss ich ja den Piña Colada finanzieren!